UNSER HAUS

In der Gemeinschaft leben,
selbständig sein, eigene
Interessen und Kontakte pflegen

Unser Haus

In der Gemeinschaft leben,
selbständig sein, eigene
Interessen und Kontakte pflegen

 

                

Leistungen

Wohnen im Grünen mit viel Platz und herrlicher Sicht

Alle Bewohnerinnen und Bewohner haben ein Einzelzimmer, das sie nach eigenen Vorstellungen einrichten. So können sie ihren persönlichen Raum und Rückzugsort gestalten.

Für gemeinsame Aktivitäten stehen Gemeinschaftsräume sowie die grosszügige Gartenanlage zur Verfügung. Die Stiftung Sonnenbühl bietet eine 365-Tage-Betreuung an, es besteht aber auch die Möglichkeit, Ferien und Wochenende bei den Angehörigen zu verbringen.

«Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenleben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.»

Zusammenarbeiten und Verantwortung übernehmen

Entsprechend ihren Fähigkeiten und Vorlieben betätigen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in Küche, Haushalt, Werkstatt, Webatelier, Garten und extern.

So werden sie in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Selbständigkeit gestärkt und die Mitverantwortung für die Gemeinschaft wächst. Zu den möglichen Aufgaben gehören auch die Pflege unserer Hühner und Kaninchen sowie die Arbeit in der Werkstatt, Weberei oder im Malatelier. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind in mehreren Arbeitsbereichen integriert, die sich nach einem Wochenplan richten. Mit dem Morgenkreis beginnen wir den Arbeitstag gemeinsam und festigen die zeitliche Orientierung.

Freizeit, persönliche Interessen und Kontaktpflege

Dank freien Besuchszeiten können die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Kontakte und Freundschaften ungezwungen pflegen.

Durch die Mitgliedschaft in Sportvereinen, die Präsenz auf lokalen Märkten und den Besuch von Restaurants oder kulturellen Veranstaltungen wird der Kontakt zur Öffentlichkeit ermöglicht. Zudem pflegen wir einen regelmässigen Austausch mit Angehörigen, Verwandten, Bekannten, Freundinnen und Freunden.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind elektronisch vernetzt und wissen ihre eigenen Medien gut zu gebrauchen. Dabei werden sie unterstützt und haben so die Möglichkeit, individuell Kontakte zu pflegen und eigene Interessen zu verfolgen.
Ferien werden individuell in Kleingruppen oder mit externen Anbietern besprochen, organisiert und durchgeführt.

Geschichte

2020

Ein weiterer Platz ist bewilligt: Im Sonnenbühl sind zehn Bewohnerinnen und Bewohner zu Hause.
Der Verein wird definitiv aufgelöst.

2019

Einweihungsfest und letzte «gemeinsame» Ferien in der Lenk. Von nun an dürfen Bewohnerinnen und Bewohner individuelle Ferien in Kleingruppen gestalten.

2018

Rolf Fässler wird verabschiedet und Anna Kathrin Gerber übernimmt die Heimleitung.

2017

Start Umbau: Es entsteht ein neues Treppenhaus mit Lift, eine energetische Sanierung wird vorgenommen.

2016

Wir feiern! 30 Jahre Sonnenbühl.

2010

Die geschlossenen Wochenenden werden abgeschafft, das Sonnenbühl hat durchgehend geöffnet.
Die Stiftung Sonnenbühl wird gegründet und löst den Verein ab.

2009

Ein neuer Bus wird angeschafft.* Er wird auf einer Reise in die Toscana eingeweiht.

2007

Ruth und Christoph Baumgartner verlassen das Sonnenbühl, um sich anderen Aufgaben zu widmen, und Rolf Fässler übernimmt die Heimleitung. Viele Neuerungen im Zusammenhang mit UNO-Behindertenrechtskonventionen – Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung.

Die Heimleiterwohnung wird in den Betrieb integriert – nun haben alle Bewohnerinnen und Bewohner ein Einzelzimmer. Ein Malatelier entsteht.

2006

Juhui! 20 Jahre Sonnenbühl – wir feiern unser Jubiläum mit einem grossen Fest.

2004

Wir weihen den Anbau ein mit einem Tag der offenen Tür.

2003

Das Bundesamt für Sozialversicherungen fordert Einzelzimmer – Baustart für einen weiteren Anbau.

1994

Viel Lärm und Dreck: Mehrzweckraum, Veloschopf und Studio entstehen. Der Mehrzweckraum wird mit einer Weihnachtsfeier eingeweiht.

1993

Mittlerweile zählen acht Bewohnerinnen und Bewohner zum Sonnenbühl.
Bessere Arbeitsbedingungen: 42-Stunden-Woche und Lohn für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

1991

Der erste Heimbus wird angeschafft.* So werden Gruppenausflüge möglich.

1989

Wir verbringen unser erstes Ferienlager am Meer.*

1988

Wir verbringen unser erstes Schneeferienlager an der Lenk.*

1987

Zwei weitere Bewohnerinnen und Bewohner ziehen ein.

1986

Die ersten vier Bewohnerinnen und Bewohner beziehen ihre Zimmer, bei einem Tag der offenen Tür feiern wir den Start mit hunderten Besuchern. Eine grosse Aufgabe der Leitung ist das Auftreiben der nötigen Geldmittel. Es fehlt noch vieles und die Beiträge der IV kommen erst rückwirkend.

«Von Anfang an lebten Schafe auf dem Aebnit. Deren handgesponnene Wolle wurde mit der Strickmaschine zu Pullovern verarbeitet, mit der Milch machte man den Sonnenbühl-Käse. In der Holzwerkstatt wurden Einrichtungsgegenstände für die Zimmer angefertigt. Schon damals wurde eifrig gewoben.»

1985

Es geht los: die Umbauarbeiten beginnen.

1984

Die Liegenschaft wird an den Verein Sonnenbühl verkauft.

1983

Der Verein Sonnenbühl wird gegründet mit dem Ziel, eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft für Jugendliche und Erwachsene mit kognitiver Beeinträchtigung aufzubauen. Baumgartners ziehen in den obersten Stock des Hauses, um Vorbereitungsarbeiten in Angriff zu nehmen.

1982

Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Sonnenbühl entsteht aus einer Gruppe der heilpädagogischen Sonderschule Münsingen: Eltern und die beiden Lehrpersonen Ruth und Christoph Baumgartner kaufen die Liegenschaft auf dem Aebnit in Konolfingen.

*Dank grosszügigen Spenden. Merci viel mal!

 

JAHRESBERICHT

Blick zurück

Lesen Sie vom Arbeiten auf dem Sonnenbühl, wo die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Ferien genossen haben und was sich sonst noch alles zugetragen hat in den letzten Jahren.